Start der neuen Tankregel am heutigen 1. April um 12 Uhr – was fällt auf

Kein Aprilscherz: Punkt 12 Uhr in Hochstetten. Die Sonne steht hoch, die Zapfsäulen auch, und die Preistafel macht genau das, was sie jetzt nur noch einmal am Tag darf: sie holt alles raus. Zack – 8 Cent nach oben. Früher wurde gefühlt fünfzigmal am Tag erhöht – ein wildes Auf und Ab, ein bisschen wie Börse für Leute mit Zapfpistole. Ab heute ist alles viel ordentlicher. Ein Schuss um 12 Uhr. Dafür ein sauber gesetzter. Weniger Preissprünge, mehr Übersicht, irgendwie fairer? Die Antwort kommt nicht von der Zapfsäule, sondern aus dem Off: Preissenkungen sind jederzeit möglich. Theoretisch. Praktisch sah das so aus: Gestern noch 2,01 Euro für E10. Heute Morgen 2,06 Euro. Und pünktlich zum Mittag dann 2,13 Euro und später 2,10 Euro. Transparenz ist eben, wenn man ganz genau weiß, wann es teurer wird. Und in Kirn? Kaum Bewegung, kaum Drama: Laut App kostet E10 bei der MTB in der Obersteiner Straße stabil 2,01 Euro, bei ED in der Binger Landstraße zunächst gestiegen auf 2,05 Euro, um dann ebenfalls auf 2,01 herunterzufallen. Zwei Preise, zwei Zahlen, keine Inszenierung. Beide darf man dafür loben. Wer unter dem Strich glaubt, dass die Spritpreisregelung letztlich Einsparungen bringt, der glaubt vermutlich auch, dass der Osterhase die Eier selbst bemalt.