Wer am heutigen 1. Oktober in der urologischen Praxis in Idar-Oberstein anruft oder dort einen Termin hat, dürfte überrascht sein: Dr. Peter Hager ist nicht mehr da. Nach Jahrzehnten verabschiedet sich der Urologe in den Ruhestand und hat seine Praxis übergeben. Sein Nachfolger ist Mohamad Emad Ghannoum Shwaish. Der Urologe wird künftig in der Praxis tätig sein und daneben zeitweise auch im Krankenhaus Göttschied arbeiten. Shwaish war zuvor als Oberarzt in der Klinik für Urologie und Kinderurologie am St. Ansgar-Krankenhaus in Höxter tätig. Zu seinen Qualifikationen gehört unter anderem die medikamentöse Tumortherapie. Noch prangt das Praxisschild „Hager“ am Eingang. Doch auch das wird sich in absehbarer Zeit ändern. Hinter der Praxis steht künftig das Deutsch-Französische MVZ mit Sitz in Saarbrücken-St. Arnual. Das ist unter anderem in den Bereichen Allgemeinmedizin, Innere Medizin und Urologie tätig.
Ganz ohne Anlaufschwierigkeiten dürfte der Wechsel allerdings nicht über die Bühne gehen. In den ersten Wochen müssen Unterlagen, Zuständigkeiten und zahlreiche Formalitäten umgestellt werden. Da kann es an der einen oder anderen Stelle noch etwas holpern, bis sich alles eingespielt hat. Für Dr. Hager beginnt der Ruhestand, für seine Praxis ein neues Kapitel. Für die Patienten soll dieser Wechsel dagegen möglichst unspektakulär bleiben. Für die Patienten soll sich trotzdem möglichst wenig ändern. Das Personal bleibt, Service und Abläufe sollen wie gewohnt weiterlaufen. Nur beim Telefon könnte zunächst etwas ungewohnt sein:
Wer künftig in der Praxis anruft, hört am anderen Ende nicht mehr den bisherigen Praxisnamen, sondern das Urologische Versorgungszentrum. Ganz ohne Anlaufschwierigkeiten dürfte der Wechsel allerdings nicht über die Bühne gehen. In den ersten Wochen müssen Unterlagen, Zuständigkeiten und jede Menge Formalitäten umgeschrieben werden. Da kann es schon einmal etwas holpern, bis sich alles eingespielt hat. Der Generationswechsel ist damit vollzogen. Dr. Hager geht in den Ruhestand – und seine Patienten bekommen einen neuen Urologen, ohne dass sich für sie im Alltag zunächst viel ändern soll.




