Ganz so farblos, wie zunächst befürchtet, bleibt die Kirner Innenstadt möglicherweise doch nicht. Nachdem die Werbegemeinschaft „Klar“ die beliebten Lampions aus finanziellen Gründen absagen musste, zeichnet sich nun eine mögliche Lösung ab. Bürgermeister Frank Ensminger prüft derzeit, ob Mittel aus dem Förderprogramm „Innenstadtimpulse“ eingesetzt werden können, um wieder sichtbare Akzente in den Straßen zu setzen. Eine endgültige Entscheidung steht zwar noch aus, doch vieles deutet darauf hin, dass sich eine tragfähige Lösung finden lässt. Dabei geht es nicht zwingend um eine Rückkehr der klassischen Lampions. Diese hätten ohnehin größtenteils erneuert werden müssen – ein zusätzlicher Kostenfaktor.
Stattdessen werden aktuell auch alternative Ideen diskutiert, etwa Girlanden oder andere dauerhafte Gestaltungselemente, die nicht nur kurzfristig für Farbe sorgen, sondern über mehrere Jahre hinweg eingesetzt werden können. Das Ziel bleibt dasselbe: Die Innenstadt beleben, für Atmosphäre sorgen und Besucher zum Verweilen einladen. Ob schwebend, gespannt oder ganz neu gedacht – Hauptsache sichtbar und einladend. Noch ist nichts final beschlossen, doch die Zeichen stehen gut, dass Kirn auch in diesem Jahr nicht ganz auf Farbakzente verzichten muss. Es scheint gut möglich, dass am Ende doch noch eine Lösung gefunden wird – vielleicht sogar eine nachhaltigere als bisher.




