Auweiah, der Stein Markus!

Der Nahevertreter Markus Stein wird tatsächlich als Nachfolger von Alexander Schweitzer an der Spitze der SPD-Landtagsfraktion gehandelt. So steht es im Öffentlichen Anzeiger, der sein Ohr in Mainz hat. Auweiah, der Stein Markus! Wenn das tatsächlich die Lösung für eines der wichtigsten Ämter der Landespolitik sein soll, muss man sich um den Zustand der SPD ernsthaft Gedanken machen. Eine Partei, die Rheinland-Pfalz seit Jahren mitregiert, sucht einen neuen Fraktionschef – und offenbar drängt sich niemand anderes auf. Stattdessen also Markus Stein. Nichts gegen den Mann. Aber wenn eine Regierungspartei bei einer solch wichtigen Personalentscheidung offenbar schon froh sein muss, überhaupt jemanden zu finden, ist das ein ziemlich dürftiges Zeugnis für ihre Personalpolitik. Vielleicht kann Stein das Amt. Vielleicht wächst er hinein. Vielleicht ist er auch morgen schon raus aus der Lostrommel. Aber die Frage bleibt: Wo sind die politischen Talente, die eine Regierungspartei nach all den Jahren eigentlich hervorgebracht haben müsste? Wo ist die erste Reihe, wenn sie gebraucht wird? Auweiah, der Stein Markus! Das könnte ein steiler Aufstieg werden.

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