Es könnte so schön sein: ein moderner Versorgungsstützpunkt im Industriegebiet Hochstetten „Mitte“, bestehend aus Tankstelle und kleinem Verbrauchermarkt. Tankende Pendler, einkaufende Einheimische – so wurde es vor drei Jahren versprochen. Anfang 2023 sicherte sich die Scherer Gruppe die entsprechende Fläche. Und seither herrscht dort vor allem eines: gepflegte Stille. Auch nebenan, wo eine „Filet-Fläche“ (dazu später mehr) noch immer auf eine Bebauung wartet, tut sich nichts. Thema war das Industriegebiet zuletzt in der jüngsten VG-Ratssitzung, in der über die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes abgestimmt wurde. Und wie es sich für Politiker gehört, gab es auch eine Nachfrage – diesmal von FDP-Ratsmitglied Thomas Bursian: Was ist im Industriegebiet geplant? Gab es nicht den Plan einer Tankstelle? Wie ist der Stand der Dinge im neuen Industriegebiet? Alles richtige und wichtige Fragen.
Antworten bekam der Liberale allerdings nicht. VG-Mitarbeiter Sascha Siegel konnte diese nicht liefern und verwies auf die Ortsgemeinde. Bürgermeister Thomas Jung blieb ebenso stumm wie der Rest. Das war es dann auch schon. Das Ratsmitglied blieb uninformiert. Und mit ihm der gesamte VG-Rat. Wieder einmal musste abgestimmt werden, ohne dass zuvor Hintergrundinformationen geliefert wurden. Ob aus der angekündigten Tankstelle noch etwas wird, ließ auch dieser Abend offen. Klarheit brachte die Sitzung keine. Ist doch schön. So darf die Gerüchteküche weiter brodeln. Vielleicht werden wir irgendwann in Hochstetten „Mitte“ abfahren – und plötzlich sprießen Zapfsäulen in die Höhe. Oder eben nicht.





Ist doch ganz einfach,man sollte bei der Scherer nachfragen wie der Stand der Ding ist.
W.Wegner
Wir, der Bereich Dhaun, hat eine Tankstelle und wer Richtung Kirn fährt, begegnet einer weiteren;
wozu da eine weitere nötig sein sollte ??
Supermarkt ist eine Gute Idee; im Großraum Kirn fehlt noch der WASGAU ……