Ein Krankenhaus ist kein Experiment: Warum Kirn jetzt mit einem Brandbrief laut wird

Das Kirner Krankenhaus ist wie der gute Nachbar, der nie aufdringlich ist, aber immer dann auftaucht, wenn man ihn dringend braucht. Bauchweh, gebrochener Arm oder Herzklopfen um drei Uhr morgens? Kein Problem – in Kirn weiß man: Da gibt es ein Krankenhaus. Und genau dieses Krankenhaus ist für viele Menschen mehr als ein paar Betten und Flure, es ist ein echter Lebensretter mit kurzer Anfahrt. Deshalb gibt es jetzt einen Brandbrief – keine Panikmache, eher ein beherztes „Hallo, wir brauchen Sie!“ an Gesundheitsminister Clemens Hoch. Bürgerinitiative, Stadtrat und Ärzteschaft fordern darin, das Krankenhaus in ein Integriertes Notfallzentrum (INZ) zu verwandeln. Mit einer Ersteinschätzungsstelle, telemedizinischer Hilfe und enger Vernetzung von Ärzten und Rettungsdiensten würde die Versorgung vor Ort gesichert – und die Notaufnahme endlich entlastet. Längere Wege zur nächsten Klinik sind kein Spaß – und genau deshalb richtet sich der Brief mit Nachdruck an Mainz. Das Kirner Krankenhaus wird gebraucht. Heute, morgen und nicht erst, wenn es zu spät ist.

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