Es gibt Dinge, auf die man sich im Kirner Land verlassen kann: den ersten Frost, den ersten Glühwein – und das städtische Rathaus, das sich pünktlich zur Adventszeit wieder in einen XXL-Adventskalender verwandelt, als wolle es sagen: „Kirn, ich bin dein Schokoladenersatz!“ Kaum ist der Dezember angebrochen, steht das ehrwürdige Gebäude da wie ein festlich verpacktes Geschenk, voll behangen mit Zahlen und Lichterglanz. Hinter jedem Fenster ein Türchen – und damit deutlich organisierter als so mancher Kirner Haushalt, in dem der eigene Adventskalender wahlweise zu spät gekauft, zu früh leer gegessen oder gar nicht erst gefunden wird. Die Rathausfassade jedenfalls strahlt im Adventsmodus: 24 Fenster, jedes ein Versprechen. Man fragt sich fast, was sich dahinter verbirgt. Verwaltungsschokolade? Ein gut gelaunter Sachbearbeiter? Der Geist der vergangenen Bauausschusssitzung? Man kann ja träumen, es ist schließlich Advent. So beginnt der Advent im Kirner Land: mit einem Rathaus, das sich festlicher gibt als so mancher Wohnzimmerkranz, und das mit jedem Fenster ein Stück Vorfreude in die Stadt trägt. Charmant, leuchtend – und natürlich XXL.
Rathaus im XXL-Adventsmodus: Kirn macht die Fenster auf




