April, April…

Oh. Mein. Gott. Was habe ich nur getan? Eine Brauerei-Geschichte aus dem Ärmel geschüttelt, so schön, so glaubwürdig, dass sie manch einer für bare Münze genommen hat – und doch war alles nur ein Haufen erstklassiger Humbug! Lug und Trug, Täuschung und Tücke, ein Aprilscherz von geradezu teuflischer Brillanz! Ja, ich gestehe: Kein Windrad auf dem Schornstein, kein Bier namens „Windstärke 7“, keine Revolution in der Welt der Hopfengetränke. Nichts als eine flüchtige Fata Morgana aus Malz und Illusion. Und jetzt? Jetzt bricht das große Wehklagen los! Das Vertrauen meiner geschätzten Leser ist dahin, der Blog – einst eine strahlende Bastion der Wahrheit – entlarvt als windiger Geschichtenerzähler! Pfui! Asche auf mein Haupt! Wer Menschen mit solch dreisten Falschmeldungen an der Nase herumführt, begeht ein schweres Vergehen an der heiligen Informationspflicht! Doch halt – vielleicht ist es gar nicht so schlimm? Vielleicht, ja vielleicht, tut ein wenig Flunkerei ab und zu ganz gut? Also gut, ich habe gelernt: Für die nächsten 364 Tage werde ich mich der reinen, ungeschminkten Wahrheit verschreiben. Naja, fast immer.

„Ich schwöre!“

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