Illegale Müllkippe mitten in der Stadt – Kleidercontainer-Standort in der Kallenfelser Straße versinkt im Dreck

Es ist ein Bild des Grauens, das sich Passanten und Anwohnern in der Kallenfelser Straße wieder einmal bietet: Direkt gegenüber dem Sparkassen-Schalter, mitten in einer Einkaufsmeile, hat sich rund um die Kleidercontainer eine illegale Müllhalde gebildet. Stühle, Kühlschränke, Plastikteile, alte Klamotten, prall gefüllte Müllsäcke – die Liste der Hinterlassenschaften ist lang, die Zustände erschreckend. Ein Leser, der die Szene dokumentiert hat, spricht von „apokalyptischen Zuständen“ und einem „Schandfleck“, der sinnbildlich für die Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit einiger Menschen steht. Offenbar betrachten immer mehr Müllsünder die Container als bequeme Abladefläche für ihren privaten Unrat – aus den Augen, aus dem Sinn. Anfahren, abladen, abhauen – so lautet offenbar das Motto. Besonders erschreckend ist die Menge des Mülls, die sich hier mittlerweile auf rund zehn Metern Länge auftürmt. Und der Müllberg wird größer. Dieser traurige Anblick mitten in der Stadt ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich für eine saubere Umwelt einsetzen, sondern auch eine Zumutung für Anwohner und alle, die hier einkaufen oder spazieren gehen.

Die Masse des illegal entsorgten Mülls würde inzwischen problemlos einen ganzen Lastwagen füllen. Noch frustrierender ist die bittere Erkenntnis: Appelle, Hinweise und Aufräumaktionen verpuffen wirkungslos. Es scheint, als würden sich manche Menschen einen feuchten Kehricht um die Umwelt und die eigene Stadt scheren. Solange diese egoistische Rücksichtslosigkeit weitergeht, bleibt die Hoffnung auf Besserung ein frommer Wunsch. Vielleicht ist es an der Zeit, die Reißleine zu ziehen: Der Standort an den Kleidercontainern sollte auf den Prüfstand. Wenn es nicht gelingt, die Müllsünder mit härteren Kontrollen und spürbaren Strafen in die Schranken zu weisen, könnte die einzige Lösung sein, die Container hier komplett zu entfernen – so drastisch es klingt. Denn eines ist sicher: Wer die eigene Stadt behandelt wie eine Müllhalde, verspielt das Recht auf bequeme Entsorgungsmöglichkeiten.

3 thoughts on “Illegale Müllkippe mitten in der Stadt – Kleidercontainer-Standort in der Kallenfelser Straße versinkt im Dreck

  1. Zum Müll in der Stadt habe ich schon einmal geschrieben.Bei der Polizei gemeldet.Die verwiesen auf das Ordnungsamt und diese auf den Besitzer des Geländes obwohl ich Briefe mit Adressen aus dem Müll dabei hatte.Letzendlich räumt der Bauhof den Müll und das auf Kosten vom Steuerzähler.

  2. Ja, die illegale Müllentsorgung ist ein riesengroßes Problem für die Städte und Gemeinden. Da dies bevorzugt an den Stellen Altkleidercontainer passiert hat unsere ehemalige Heimatstadt die Kleidercontainer kurzerhand durch die Betreiberfirmen entfernen lassen und die Abstellgenehmigung entzogen. Altkleider können nun nur noch auf dem Wertstoffhof entsorgt werden. Jetzt ist das Städtchen wieder aufgeräumt und sauber.
    Diese Maßnahme wäre doch eine Überlegung wert, oder?

  3. Bei MAINO wird der Parkplatz kameraüberwacht. Wer die Parkdauer überschreitet, bekommt ein Video und eine Rechnung ….

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