Ohnmachtsanfall: Stadt Kirn setzt auf Bauzäune im Stadtpark! Eine Festung gegen jugendliche Unruhestifter!

Vorläufige Bauzäune gegen Vandalismus? Wenn man gegen Jugendliche außer Rand und Band sich nur noch mit Bauzäunen und Sperrungen zu helfen weiß, dann hat man aufgegeben. Dass die Stadt nunmehr den Stadtpark eingezäunt hat, ist ein Akt von Hilflosigkeit. Leute, dann zieht die Karawane eben zum nächsten Spielplatz oder anderen innerstädtischen Treffpunkt weiter. Gut gemeint, aber nicht zu Ende gedacht. Hoffentlich kann der Bauhof auf genügend Bauzäune zurückgreifen. Die wird man brauchen. Hey, wenn sich in den letzten Monaten die Berichte über Sachbeschädigungen, Vermüllung, Vandalismus, Ruhestörungen oder Farbschmierereien in diesem Areal häuften, dann handelte es sich um einen Sammelpunkt von Unbelehrbaren. Und dem muss die Ordnungsmacht begegnen. Polizei und Ordnungsamt sind dann gefragt, um den „Spezialisten“ auf die Füße zu treten. Hey, das ist deren Job und Spielwiese. Dann spricht man von einem Brennpunkt, den man im Auge halten muss. Wenn es sein muss, rund um die Uhr. Und wenn man den Problem-Jugendlichen auf den Füßen steht, braucht es auch keine Bauzäune. Man, man, man, die holt man nur hervor, wenn die Staatsmacht kapituliert hat. Nein, so wird das nix! Wenn alle Städte so verfahren würden, dann wäre die Bauzaun-Industrie längst die Dax-Gewinner an der Börse.

Wie lange sollen die stehen? Bis zum Sankt Nimmerleinstag? Nein, Bauzäune sind kein probates Mittel. Die verlagern nur, ändern aber nichts. Bleibt die Frage, was treibt diese jungen Menschen an, sich derart daneben zu benehmen? Oftmals mangelt es an Respekt und Intelligenz. Und gegen Doofheit ist nun einmal kein Kraut gewachsen. Trotzdem, Bauzäune? Never ever! Generell, sollten vermehrt Maßnahmen ergriffen werden, um öffentliche Räume besser zu überwachen und gegebenenfalls Sicherheitsvorkehrungen zu verbessern. Dies kann dazu beitragen, potenzielle Täter abzuschrecken und gleichzeitig das Gefühl der Sicherheit und des Schutzes in der Gemeinschaft zu stärken. Gefordert werden nunmehr Überwachungskameras. Ob die angeschafft werden? Zweifel sind angebracht. Die helfen nur bedingt. Nochmals, effektiv ist nur eine personelle Überwachung. Wahr ist, Kirn ächzt derzeit unter Jugendlichen außer Rand und Band. Wahr ist aber auch, es gibt Möglichkeiten dem Problem effektiv zu begegnen. Dafür braucht es Geduld und einen langen Atem. Das Zauberwort heißt, und das weiß der Blog aus Erfahrung, Kontrolldruck.

3 thoughts on “Ohnmachtsanfall: Stadt Kirn setzt auf Bauzäune im Stadtpark! Eine Festung gegen jugendliche Unruhestifter!

  1. Wir haben früher gerne und leidenschaftlich „Räuber und Gendarm“ gespielt. Das ist hier sicherlich nicht gemeint. Denn das würde einen gewissen Reiz für die angesprochenen Jugendlichen haben.

  2. Jeder Bürger der mit offenen Augen durch die Stadt geht kennt die Ecken. Das Ordnungsamt ist quasi nicht existent und die Polizei macht lieber Verkehrskontrolle an der Kiesel als sich den wahren Problemen zu stellen. Ist ja auch lukrativer und nicht so anstrengend als sich mit respektlosen Jugendlichen auseinander zu setzen. Ich Frage mich ernsthaft wo das hinführen soll. Die armen Bediensteten der Stadt müssen morgens den Dreck wegmachen.

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